Der erste kulinarische Höhepunkt war ein währschafter Fondue-Plausch bei Roland und Michaela. Es war ein richtiger Schweizer Abend mit Schweizer Freunden, Schweizer Musik, Schweizer Käse und einer Linzertorte von den Swiss Bakerz. (Es ist eine Bäckerei, welche von Schweizern aus der Region Bern geführt wird und welche die besten Muffins in Sydney verkauft). Gefehlt hat nur der Schweizer Wein und Kirsch, doch der neuseeländische Sauvignon Blanc war auch ein ganz feiner Tropfen. Abgerundet wurde der Abend mit einer Runde Poker, welche vom Team aus dem Wallis dominiert wurde.
Unser Speiseplan wird oft von Sushis dominiert. Wir geniessen Sushis als Take-Away zum Mittag oder gönnen uns einen leckern Sushi-Deluxe-Platter zum Nachtessen. Da wir auf diese japanische Spezialität auch nach der Rückkehr in die Schweiz nicht verzichten möchten und nicht ein Vermögen an die oft überteuerten Sushi Restaurants in der Schweiz abliefern möchten, liessen wir uns in einer Sushi Cooking Class in die Kunst der Sushi-Zubereitung einführen. Nach dem Anrichten der Zutaten wie Lachs, Teriyaki Chicken, Mayo-Tuna und verschiedenen Gemüsen konnten wir selber Hand anlegen und unsere Sushis rollen. Nach der “Arbeit” konnten wir jede Menge an Sushis geniessen und unser Sushi-Bedürfnis für einige Tage stillen.
Zur Ablenkung vom trüben und regnerischen Wetter machten wir einen Abstecher ins Chinatown. Hier begeisterte uns ein weiterer asiatischer Leckerbissen, Yum Cha. Wörtlich übersetzt heisst Yum Cha Tee trinken, doch glückerweise wurde uns nicht nur Grüntee vorgesetzt. Der Name rührt daher, da diese kleinen feinen Spezialitäten in China zum Tee serviert werden. Zur Auswahl standen viele verschiedene Knödel, Teigtaschen oder Bällchen mit Hackfleisch, BBQ, Seafood oder Gemüse, die im Dampf erhitzt worden sind. Serviert werden die Köstlichkeiten in Bastkörben, welche auf Trolleys durch das Lokal gefahren wurden. Je nach Lust und Laune konnten wir zustimmend nicken oder abwinken. Katja hätte sich gerne zur Krönung noch einen Lobster-Platter gegönnt, doch dann wäre unser Ausflug ins Chinatown wohl doppelt so teuer geworden.